Überblick, Historie & Video


Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach – Überblick

Gepflegte Atmosphäre, baubiologische Architektur, eigene Werkstätten, ganzheitliches Konzept, religiöse (überkonfessionelle) Wertorientierung, praxisorientiertes Lernen in stabilen Lerngruppen, heterogene Lerngruppen (ohne äußere Leistungsdifferenzierung bleiben die Schüler von Klasse 1. bis 12. zusammen).

Binnendifferenzierung innerhalb vorgegebener Gruppen in allen Lernfächern

Ziel der Binnendifferenzierung ist die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Das kann bedeuten:

  • Selbstverantwortliches Lernen anlegen
  • Ansprechen aller Temperamente
  • Einzelförderung bei Bedarf
  • Portfolioarbeit
  • Verschiedene Schwierigkeitsgrade bei allen Aufgabenstellungen
  • Je nach Aufgabenstellung kann bei Gruppenarbeit die Gruppenbildung so vorgenommen werden, dass entweder leistungsstarke und leistungsschwache Schüler zusammenkommen oder Gruppen nach Leistungsfähigkeit zusammenkommen
  • freiwilliges Bearbeiten von Zusatzaufgaben
  • Einzelgespräch/e mit Schüler/mit Eltern und Schüler

Tiergestützte Pädagogik: Betreuung der schuleigenen Esel

Im Umgang mit Tieren werden wir als ganzer Mensch angesprochen. Was die tiergestützte Pädagogik bewirken kann und auch schon bewirkt:

  • Sinnespflege unserer Kinder wie z. B. Motorik, Wahrnehmung, Lernen
  • Sinnesnachreifung
  • Erleben eines Jahres- und Lebenslaufes eines Tieres
  • Seelenpflege bei Kindern in schwierigen Allgemeinsituationen
  • Suchtprävention (Der positive Umgang mit den Tieren stärkt das eigene Selbstwertgefühl)
  • Verantwortung tragen lernen
  • Respekt gegenüber anderen Lebewesen
  • Begleitung und Pflege der Esel durch die unterschiedlichen Klassenstufen

Die Esel stellen eine Bereicherung der Pädagogik unserer Schule dar. Ursprünglich waren sie vor allem für die Kinder als Stütze in der Vertrauensfindung gedacht.

Über unsere Schule
Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach ist eine staatlich anerkannte Privatschule mit Kindergarten. Sie folgt den Grundsätzen der Waldorfpädagogik des Anthroposophen Rudolf Steiner. Der Waldorfkindergarten- und Schulverein, gegründete am 27. Februar 1982 in Neu-Isenburg, begann seine pädagogische Arbeit mit einer Spielgruppe in Privaträumen. August 1982 erfolgte die Aufnahme des Schulbetriebes in der alten Fröbelschule Neu-Isenburg, die jedoch schon bald zu klein wurde. Als Ausweichquartier wurde im Sommer 1986 ein Grundstück an der Schilflache in Dietzenbach ins Auge gefasst. Nach mehrjähriger Verzögerung konnte im Juni 1990 der Schulverein das Grundstück in Dietzenbach erwerben. Am 30. August 1991 erfolgte die Grundsteinlegung. Die Einweihung des ersten Bauabschnittes erfolgte am 14. November 1992 für rund 280 Schüler der Klassen eins bis neun. Am 2. Oktober 1993 wurde der Waldorfkindergarten seiner Bestimmung übergeben. Die Baukosten für die Schule und den Kindergarten beliefen sich auf rund 13,6 Mio. DM.

1996 wurden erstmals der Abschluss der Mittleren Reife und 1997 erstmals das Abitur, jeweils mit externen Prüfungen, gefeiert. Im Jahr 2000 erhielt die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach durch den hessischen Kultusminister die Berechtigung, in eigener Regie nach den geltenden Vorschriften für staatliche gymnasiale Oberstufen Abiturprüfungen vorzunehmen.

Die Grundsteinlegung für den Erweiterungstrakt erfolgte am 9. Mai 2009, das Richtfest wurde im Januar 2010 feierlich begangen. Neu gebaut wurden in den vergangenen zwei Jahren eine Zweifelder-Turnhalle, ein Theatersaal, eine Schulbibliothek, eine Mensa, die Schulküche, zwei Musik- und zwei Klassenräume mit einem Investitionsvolumen von rund 4,2 Mio. EUR. Das bestehende dreigeschossige Schulgebäude hat eine Bruttogrundfläche von 1147 Quadratmeter. Mit dem zweigeschossigen Neubau – 1306 Quadratmeter – wird die Grundfläche der Schule sich mehr als verdoppeln. Am 14. Mai 2011, ist es an der Zeit, den Bau mit seinen vielseitigen Flächen, Angeboten und Möglichkeiten im Rahmen einer Einweihungsfeier seiner Bestimmung auch offiziell zu übergeben.

  • 1982: Der Waldorfkindergarten- und Schulverein Dietzenbach (damals Neu-Isenburg) wird auf Initiative einer Elterngruppe gegründet. Bildung einer ersten Kindergartengruppe.
  • 1984: Die Rudolf Steiner Schule Dietzenbach (Neu-Isenburg) wird in den Bund der Freien Waldorfschulen aufgenommen. Die “erste” 1. Klasse wird als zusätzliche Klasse der Frankfurter Waldorfschule unterrichtet.
  • 1985: Umzug der 1. Klasse in die Zeppelinstr. 10 in Neu-Isenburg. Die neu gegründete Schule besteht aus 2 Klassen. Der Kindergarten hat jetzt 3 Gruppen.
  • 1992: Umzug der Schule mit 9 Klassen nach Dietzenbach in das neue Gebäude “An der Vogelhecke”.
  • 1992: 1. Landbaupraktikum der 9. Klasse.
  • 1993: 1. Feldmesspraktikum der 10. Klasse.
  • 1994: 1. Industriepraktikum der 11. Klasse.
  • 1995: 1. Sozialpraktikum der 12. Klasse.
  • 1996: Erste Mittlere Reife (externe Prüfung).
  • 1997: Erstes Abitur (externe Prüfung).
  • 2000: Anerkennung der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach durch den Hessischen Kultusminister, die die Schule berechtigt, in eigener Regie nach den für staatliche gymnasiale Oberstufen geltenden Vorschriften Abiturprüfungen durchzuführen.
  • 2008: Beginn der baulichen Erweiterung der Schule mit Theatersaal, Turnhalle, Schulküche, Bibliothek und Musik- und Klassenräumen.
  • 2010: Richtfest zum Anbau der Rudolf Steiner Schule im Januar 2010
  • 2011: Einweihung des Erweiterungsbaus im Anfang März 2011

Das achminütige Video beschreibt die sehr persönliche Entstehungsgeschichte der Rudolf Steiner Schule Dietzenbach. Angefangen hat es in privaten Räumer engagierter Eltern und einer Kleinanzeige in den lokalen Zeitungen …